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Die Freilichtbühne in Mülheim
Kaum 10 Minuten von der Innenstadt, noch in der Altstadt gelegen, öffnet sich das Areal der Freilichtbühne Mülheim. Das 2000 Zuschauer fassende Rund würde hier niemand vermuten.
Auf der Brachfläche eines ehemaligen Steinbruchs an der Dimbeck, war in zweijähriger
Bauzeit eine der schönsten Naturbühnen Deutschlands entstanden.

Am 28. Juni 1936 wurde das städtebauliche Kleinod an der Dimbeck mit Shakespeare's "Sommernachtstraum" eröffnet. Die kulturelle Blütezeit währte jedoch nur kurz.
Während des 2. Weltkrieges wurden die Sitzbänke verfeuert und Luftschutzbunker in die
Felsen gebaut.
Ab 1950 diente die Arena der Freilichtbühne wieder als Veranstaltungsort. Bis in die 70er
Jahren war sie Schauplatz von Opern- und Operettenaufführungen, Passionsspielen, Konzerten, Jugendfestspielen, sogar von Boxveranstaltungen.
Diese erfreuliche Ära endete mit den Karl-May-Festspielen, die mehr als 40.000 Besucher
nach Mülheim lockten. In den nachfolgenden Jahren geriet die Bühne in Vergessenheit, bis sich im Mai 2000 eine handvoll kulturell interessierte Bürger zusammen fand, denen die Wiederbelebung der Freilichtbühne am Herzen lag.
Sie gründeten den Verein der "Freunde der Europafreilichtbühne Mülheim an der Ruhr.
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